360° digitale Schlafausstellung

Das kleine 1×1 des gesunden Schlafs

Mit dieser Ausstellung möchten wir das Thema Schlaf, Zeit und Ort unabhängig, an die Frau oder Mann bringen. Ca. 30,1% der Männer und 40,7% der Frauen klagen über Ein- und Durchschlafstörungen. Wir vermitteln Hintergrundinformationen und Alltagstipps zur Selbsthilfe. Hier werden Ideen präsentiert, um die Erholung zu steigern und Schlafprobleme anzupacken.

Was erwartet Sie:

  • Digital: Wie in einer herkömmlichen Ausstellung können Sie hier von Thema zu Thema laufen und sich 360° umschauen. Plakate, Bilder, Videos und Audios bringen das Thema Schlaf näher. Sie erhalten zahlreiche Hintergrundinformationen von Einflussfaktoren, Störquellen bis hin zu Alltagstipps.
  • Störquellen im Schlafzimmer: Das Schlafzimmer soll ein Ort der Ruhe und Erholung sein. Es gibt Dinge, die einen erholsamen Schlaf fördern, aber auch stören können. Treten Sie ein: Finden Sie alle Störquellen im Schlafzimmer?
  • Ruheraum: In einem separaten Raum können Sie sich zurück lehnen und sich eine Auszeit gönnen. Kurze, regelmäßige Pausen am Tag sind wichtig und können Stress reduzieren. Denn zu 80% treten Ein- und Durchschlafprobleme aufgrund von erhöhtem Stress auf.
  • Individuelle Beratung: Schlaf und das richtige Verhalten ist individuell. Gern beraten wir und unterstützen Sie um wieder mehr in Richtung Erholung zu kommen. Packen Sie es an, es lohnt sich! Steigern Sie Ihr Wohlbefinden.

Alles auf einen Blick:

  • Virtuelle Ausstellung
  • Anschaulich & Ansprechend
  • Ort & Zeit unabhängig
  • Theorie & Praxis
  • Alltagstauglich
  • Tipps & Tricks auch zum Download
  • Individuelle Beratung auf Anfrage

Besuchen Sie diese digitale Ausstellung. Sie werden davon profitieren!

Gern stellen wir Ihnen die Ausstellung persönlich vor. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Gehirn 4.0

Es ist ja total praktisch: Wenn uns nicht mehr einfällt, wie der Filmtitel heißt, über den wir gerade reden, googeln wir. Wo Bielefeld genau liegt? Da fragen wir Tante Google. Wie heißt nochmal unser Wirtschaftsminister? Google weiß es. Dass wir schnell mal nachsehen können, was ein gewünschtes Produkt kostet und ob der Bücherladen um die Ecke offen hat und was gerade in der Welt passiert: Das sind eindeutige Vorzüge des digitalen Zeitalters. Wissen ist überall und ständig verfügbar, wir müssen nur einen Blick ins Internet werfen. Während es wirklich praktisch ist, Dinge des
täglichen Bedarfs ohne großen Aufwand in Erfahrung bringen zu können, sollten wir bei Faktenwissen lieber zweimal überlegen, woher wir uns dieses Wissen holen. Denn vieles davon ist in unserem Gedächtnis abgespeichert. Doch je seltener wir das aktivieren, desto schwieriger können wir Informationen abrufen und desto eher geraten sie in Vergessenheit. Schließlich will unser Gedächtnis genutzt werden. Wir wissen alle, dass Wiederholungen das Lernen
vereinfachen. Das heißt aber auch, dass wir Fakten, über die wir immer mal wieder nachdenken oder sprechen, viel besser abspeichern.

Wenn wir bei jeder Frage sofort googeln, können sich Informationen nicht fest in unserem Gedächtnis verankern, da wir gar nicht mehr nachdenken. Das Stichwort „Google-Gedächtnis“ taucht schon seit Längerem auf: Es bedeutet, dass wir unser Gedächtnis outgesourct haben. Ins Internet. Das Fatale ist, dass wir das gar nicht bewusst bemerken. Studien haben gezeigt, dass wir uns für schlauer halten, da wir uns Informationen leicht beschaffen können.

Und dabei nicht merken, dass wir diese Infos gar nicht im Gedächtnis speichern. Was so schlimm daran ist? Dass wir ohne Informationen im eigenen Gedächtnis keine Fakten mehr beurteilen können – denn dazu bräuchte man ja Wissen. Wir können Fake News nicht mehr von echten Neuigkeiten unterscheiden, da wir nicht wissen, wie wir sie beurteilen können. Entscheidungen treffen fällt uns immer schwerer, da es dazu des Wissens im eigenen Kopf bedarf – und so entscheiden im schlimmsten Fall andere Menschen über uns und unser Leben. Was wir dagegen tun können? Unser Gehirn nutzen! Das ist gar nicht so schwierig.

Tipp:

  • Vor dem Googlen kurz innehalten und überlegen, was wir übr das Thema wissen.
  • Nach dem Goooglen einen Moment über die Fakten nachdenken oder mit anderen Menschen darüber sprechen.

Unser Gehirn nimmt das dankbar auf und speichert die Fakten ab. Damit wir wieder selbstbestimmt und informiert unser Leben leben können.

Artikel verfasst von Julia Kunz

Bild: http://unsplah.com/s/photo/brain

Die 4 Grundsätze des Abnehmen

In diesem Artikel erfährst du, wie das Prinzip Abnehmen funktioniert, wie du die gesunde Gewichtsreduktion schaffen kannst und welche Gefahren dich auf dem Kilopfad nach unten begegnen können. Die Grundsätze des Abnehmens setzen sich aus vier verschiedenen Bausteinen zu-sammen:

  • Grundsatz 1 zum Abnehmen: Kaloriendefizit
  • Grundsatz 2 zum Abnehmen: Kontrolle und Verbote – Richtiges Verhalten
  • Grundsatz 3 zum Abnehmen: Lebensmittelauswahl und Alkohol
  • Grundsatz 4 zum Abnehmen: Die Gefahren von Jo-Jo Effekt, Grundumsatz und Muskulatur

Wenn alle Bausteine gut umgesetzt werden, steht einer gesunden und nachhaltigen Abnahme nichts im Weg.

Grundsatz 1 zum Abnehmen: Kaloriendefizit

Abnehmen ist in der Theorie ganz simpel: Man muss nur eine negative Kalorienbilanz (= Kaloriendefizit) für einen längeren Zeitraum durchhalten und schon purzeln die Pfunde. Aber was bedeutet das jetzt in der Praxis?

Unser Körper benötigt jeden Tag Energie in Form von Kalorien, um leistungs- und arbeitsfähig zu sein. Wie viele Kalorien wir brauchen, ist abhängig vom Körpergewicht, Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand, Anteil der Muskelmasse und unserer Tagesaktivität. Haben wir am Ende des Tages und im Wochen- und Monatsdurchschnitt eine ausge-wogene Kalorienbilanz erreicht, d.h. die Kalorienzufuhr entspricht dem Kalorienbedarf, so halten wir unser Gewicht. Ist die Kalorienzufuhr konstant unter unserem Bedarf, so nehmen wir ab (= negative Kalorien-bilanz) und ist sie konstant zu hoch, nehmen wir zu (= positive Kalorien-bilanz). Je mehr wir uns am Tag bewegen, desto mehr Energie brauchen wir und je mehr Energie wir brauchen, desto mehr müssen wir essen. Somit gibt es bei dieser Gleichung zwei Stellschrauben, über die wir unsere Energiebilanz beein-flussen und abnehmen können: Das Essen: Wir essen weniger, bzw. kalorienärmere Lebensmittel (gerin gere Kalorienzufuhr). Die Bewegung: Wir sind aktiver und verbrauchen so mehr Energie (größerer Kalorienbedarf).

Das beste Ergebnis lässt sich mit einer Kombination aus beiden Optionen erreichen: Kalorienärmeres Essen UND mehr Aktivität im Alltag!

Grundsatz 2 zum Abnehmen: Kontrolle und Verbote – richtiges Verhalten

Aber wie verhalten wir uns richtig, um nicht in alte Essens- und Verhaltensmuster zu fallen, die uns bei dem Projekt „Abnehmen“ in die Quere kommen könnten? Der Fachbegriff für ein richtiges und zumeist erfolgreiches Verhalten lautet: Flexible Kontrolle! Hierbei gibt es keine Lebensmittel-Verbote oder strikte Einschränkungen. Alles ist erlaubt, nur auf das Maß kommt es an. Sollte dann doch einmal zu viel/ zu kalorienreich gegessen worden sein, so steht mehr Bewegung auf dem Tagesplan. Um hier den inneren Schweinehund auszutricksen, eignen sich feste Rituale im Alltag, z.B. Treppe statt Aufzug, mit dem Rad zur Arbeit, Wocheneinkauf planen und vor-bereiten, Süßigkeiten in Klein-portionen kaufen, Alternativen finden (z.B. Gemüsesticks mit selbst-gemachtem Dip anstatt Gummi-bärchen oder Energiekugeln auf Basis von Datteln).

Wichtig ist: Routinen schaffen – wir sind Gewohnheitstiere und unser innerer Rhythmus stellt sich gern auf fixe Vorkommnisse ein. Um den Überblick über unsere Mahlzeiten zu behalten, hilft es, diese zu planen. Indem wir uns Zeit für das Essen nehmen, essen wir bewusster und können mehr genießen. Apropos Zeit – haben wir dauerhaft Stress (= chronischer Stress) wirkt sich das nachweislich negativ auf unsere Gewichtsabnahme aus. Durch das „Stresshormon“ Cortisol wird der Fettabbau gehemmt und zusätzlich wirkt es katabol (muskelabbauend). Daher sollten Stressreduktion und Entspannung als wichtige Aspekte in das Projekt „Abnehmen“ integriert werden.

Grundsatz 3 zum Abnehmen: Lebensmittelauswahl und Alkohol

Was sind denn nun diese gesunden, richtigen Lebensmittel zum Ab-nehmen? Für das Kaloriendefizit ist es egal, ob ich mich gesund oder ungesund ernähre – am Ende zählen die Kalorien. Aber um gesund zu bleiben und unseren Körper bei dem Gewichtsverlust zu unterstützen, sollten die Lebensmittel nähr-stoffreich, frisch und so vielfältig wie möglich sein.

Denn gesunde Lebensmittel de-finieren sich nicht nur über ihre Energiedichte, sondern vor allem über die in ihnen enthaltenen Nährstoffe.  Ein abwechslungsreiches Angebot an vielen verschiedenen Lebensmitteln ist die Basis für eine gesunde Abnahme. Alkohol fällt allerdings nicht in die Kategorie „vielfältig und abwechslungsreich“, wenn es ums Abnehmen geht. Der Grund liegt in der biochemischen Wirkung auf unseren Fettstoffwechsel.

Durch Alkohol – und sei die Menge auch noch so gering – wird der Fettstoffwechsel für mehrere Tage gehemmt bzw. blockiert und wir verbrennen kein Fett. Im Gegenteil: Alkohol hat 7 Kalorien pro Gramm und ist somit kaloriendichter als Kohlenhydrate und Eiweiß.

Grundsatz 4 zum Abnehmen: Die Gefahren vom Jo-jo-Effekt, Grundumsatz und Muskulatur

Gerade zu Beginn des Gewichts-verlusts sind die meisten sehr motiviert und versuchen, noch kalorienärmer zu essen oder noch mehr Sport zu machen. Doch Vorsicht! Eine gesunde, nachhaltige Abnahme sieht 1% Gewichts-abnahme vom Körpergewicht pro Woche vor, max. 1,5%, um das Gewicht danach langfristig halten zu können (Stichwort: Jo-Jo-Effekt – größere Reduktionen pro Woche hätten nach Ende der Abnahme eine Gewichtszunahme zur Folge, da sich unser Körper nicht so schnell an das neue Gewicht gewöhnen kann).

Außerdem würde sich mit einer längeren Kalorienzufuhr von unter 1000kcal/Tag unser Grundumsatz senken. Bedeutet, unser Körper würde die Energiereserven schonen, indem er die Energieversorgung für lebenswichtige Organe minimal senkt – die Folge: Wir nehmen trotz negativer Kalorienbilanz nicht weiter ab, fühlen uns müde, sind kraftlos und sobald wir wieder mehr essen nehmen wir schlagartig zu. Grund dafür ist unser Überlebensinstinkt, der den Körper auf eine nächste Hungerphase vorbereiten will und deshalb Fettreserven vermehrt anlegt. Als Faustrege gilt: Eine Kalorienreduktion von 200-300 kcal vom Kalorienbedarf ist optimal für nachhaltiges Abnehmen.

Eine weitere Gefahr des Abnehmens ist der Muskel- und Knochenabbau. Daher ist es sehr wichtig, die Gewichtsreduktion nicht nur über das Essen zu steuern, sondern zusätzlich Kraftsport (z.B. funktionelles Training, Gerätetraining, Yoga) und Bewegung in den Alltag einzubauen.

Ergonomie Tipp – Home Office

Corona stellt uns auch im Bereich Ergonomie im Home Office vor neue Herausforderungen. Der Weg in die Arbeit entfällt und wir gehen vom Frühstückstisch direkt an den Schreibtisch. Die Bewegung im Alltag wird meist reduziert. Wir verbringen oft zu viel Zeit in der gleichen Position. Das kann beispielsweise zu einer verminderten Durchblutung der Muskulatur führen. Das Blut sackt in die Füße und ein verspannter Nacken und Lendenwirbelsäule können die Folgen sein.

Tu deinem Körper etwas Gutes:

Wechsel so oft es geht zwischen Stehen und Sitze, und verschiedenen Sitzpositionen. Circa alle 20 Minuten solltest du deine Körperposition verändern. Welche Sitzposition du einnimmst, ob Schneidersitz, tiefe Hocke oder Sitzen auf einem Ball – wichtig ist der Wechsel. Doch wie kann ich das Stehen zu Hause ohne einen höhenverstellbaren Tisch umsetzen?

Tipp: das Bügelbrett – Du kannst es auf deine Höhe einstellen und als Stehtisch nutzen. (siehe Bilder)

Schau dich doch mal um. Vielleicht findest du für dich auch andere Alternativen z.B. ein Side Board oder ein Stehtisch.
Du kannst das Bügelbrett auch seiltich ans Fenster stellen. Ein Blick in die Ferne (alle 20 Minuten) entspannt deine Augenmuskulatur.

So geht’s:

  • Beidbeiniger stand vor dem Bügelbrett. Eine Gewichtsverlagerung zwischen dem rechten und linken Bein bringt eine zusätzliche Abwechslung.
  • Oberkörper aufrichten, Schulterblätter nach unten Richtung Wirbelsäule zusammenziehen.
  • Ellenbogen nah am Oberkörper halten und die Arme dabei ca. 80° beugen.
  • Hände und Handgelenke liegen locker auf, somit ist die Nackenmuskulatur entspannter.

Versuche dich nicht mit dem Bauch anzulehnen. Dies ist eine Schonhaltung und führt eher zu einer Überlastung im unteren Rücken. Versuche den Bauch anzuspannen! Bauchnabel leicht innen Richtung Wirbelsäule ziehen. Manchen Personen fällt es leichter, wenn die Knie ein bisschen gebeugt sind.

Rückblick auf die Themenwoche zum Tag der Rückengesundheit

Am 15. März 2021 war es soweit: Start der Themenwoche zum „Tag der Rückengesundheit“. Über drei spannende Vorträge rund um das Thema Rückengesundheit wurden zahlreiche Hintergründe und Informationen an rund 350 Teilnehmer weitergegeben. Zudem gab es wertvolle Tipps für einen gesünderen Rücken.

Den Anfang machte Heike Steurenthaler mit dem Thema „Back Office – Rücken in Bewegung“. Im Fokus waren hier die Ergonomie am Schreibtisch und das Arbeiten im Homeoffice, das häufig mit Dauersitzen verbunden ist. Studien zeigen, dass wir zu viel und zu lange unbewegt, starr und in einer Position sitzen. Durchschnittlich ist jeder zweite Deutsche Dauersitzer*In. Das Dauersitzen ist dafür verantwortlich, dass zahlreiche Zivilisationskrankheiten, wie z. B. Adipositas, Diabetes Typ-2, Bluthochdruck, chronische Krankheiten in Zukunft drastisch zunehmen werden. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie sich für die Zukunft wappnen müssen, indem sie ihren Mitarbeiter*Innen einen möglichst optimalen ergonomischen Büroarbeitsplatz zur Verfügung stellen. Das beginnt bei einem ergonomischen Bürostuhl, geht weiter über den höhenverstellbaren Schreibtisch bis zur richtigen Nutzung der Arbeitsmaterialien. Unabdingbar sind regelmäßige Bewegungspausen und Impulse wie Beckenkippen oder Ausgleichsübungen. Ergänzend bieten sich hier aktive Sitzmöbel mit einer aktiven Rückenlehne und Sitzfläche, alternative Sitzgelegenheiten, wie z. B. Gymnastikball oder Sitzkissen an. Was nicht außer Acht gelassen werden darf ist das Stehen. Hierbei können spezielle Aktiv-Übungen durchgeführt werden. Zudem können hier Stehhilfen und Balance Pads unterstützen.

Fakt ist, dass wir beim Sitzen vor dem PC nicht das Aktivitätsniveau erreichen, das unser Körper benötigt, um gesund zu bleiben! Beginnen Sie jetzt damit etwas zu tun, um Stück für Stück in jedem Bereich Ihres Lebens aktiv zu sein. Ihr Körper und Geist werden es Ihnen danken, denn Wohlbefinden ist das A und O!!

Mit diesem positiven Gedanken aus dem ersten Vortrag, ging es am zweiten Tag mit Elfi Dressler und dem Vortrag „Zuversicht tut deinem Rücken gut“ weiter. Auslöser für Rückenbeschwerden können organische und orthopädische Probleme sein. Bei 85% der Rückenbeschwerden haben jedoch Stress und negative Glaubenssätze einen maßgeblichen Einfluss auf die Rückengesundheit. Für manche Menschen ist das Glas halb voll, für die anderen ist das Glas halb leer. Welcher Typ sind Sie? Unsere Gedanken und unsere Emotionen beeinflussen signifikant unseren Körper und unser Handeln. Deshalb spielt die mentale Einstellung auch für unseren Rücken eine gewichtige Rolle. Bereits der Gedanke an einen Rückenschmerz bewirkt im Gehirn und im Körper dieselbe Reaktion wie ein tatsächlicher Schmerz. Ebenso löst bereits ein positiver Gedanke an ein angenehmes Erlebnis körperliches und emotionales Wohlbefinden aus, welches sich wohltuend auf die Empfindung des Rückens auswirkt. Studien zeigen, dass langfristige, depressive Verstimmungen und Stress auf Dauer das Risiko für chronische Erkrankungen fördern. Weiterhin werden erlernte Schmerzmuster und das Schmerzgedächtnis durch permanente Belastungen, negative Gedanken und vermutete Katastrophenszenarien, die nur selten eintreten, beeinflusst. „Mein Rückenschmerz ist die Hölle“ „Ich bin am Ende meiner Kräfte“. Deshalb ist es hilfreich, sein Mindset, bzw. die mentale Einstellung zu ändern – zunächst durch das Neutralisieren der Worte: „Ich spüre meinen Rücken“ „Mein Rücken meldet sich“. Denn macht es nicht einen Unterschied, wenn man zu sich stattdessen sagt, „Ich brauche etwas Ruhe, ich muss meine Batterie aufladen“? Prof. Walter Ziegelgänsberger (Schmerzforscher am Max-Planck-Institut) bringt es auf den Punkt: „Worte haben die gleiche Wirkung wie Psychopharmaka, nur eben viel schneller und zuverlässiger“. Das Gleiche gilt für unsere Körperhaltung. Wer aufrecht mit breiter Brust steht oder sitzt, bekommt mehr Luft und fühlt sich gleich besser. Also ist es entscheidend, zusätzlich die Selbstwirksamkeit zu erkennen und die Zuversicht zu nutzen: „Ich vertraue mir und meinem Rücken“ „Ich kann mir und meinem Rücken etwas Gutes tun“. Schaffen Sie für sich und Ihren Rücken täglich angenehme Erlebnisse – zum Beispiel 2 Minuten in der Sonne stehen, durchatmen und … schenken Sie sich ein Lächeln. 

Demnach heißt die Devise: Weg mit den negativen Gedanken, die unsere Schmerzen fördern und her mit mehr Zuversicht für den eigenen Rücken. Sorge für positive Erlebnisse und angenehme Emotionen für mehr innere Stärke.

Zum Abschluss der Themenwoche ging es mit dem LiMo Vortrag „Life in Motion“ und Bettina Adam darum, wie man mehr Bewegung in seinen Alltag bringt. Also nicht nur bei der Arbeit, sondern auch abseits des Arbeitsplatzes. Denn wer ehrlich zu sich selbst ist, der weiß, dass wir die meiste Zeit des Alltags inaktiv verbringen. Nicht umsonst erklärt die WHO körperliche Inaktivität zu dem viert-wichtigsten Risikofaktor für die globale Mortalität. Das Problem ist, je mehr die Inaktivität unseren Alltag bestimmt, desto stärker wird der innere Schweinehund, der uns von mehr Aktivität im Alltag abhält. Deshalb lautet nach dem „LiMo-Prinzip“ die Devise: In Mini-Mäuse-Schritten zu mehr Bewegung im Alltag. Dabei geht es nicht um sportliche Aktivitäten, sondern darum, einfache Bewegungen, wie Schulterkreisen, Gehen oder das Dehnen und Strecken aktiv in den Alltag zu integrieren. Das Ziel ist, sich aktiv 5x am Tag raus aus der Inaktivität zu begeben und dem Körper mehr Bewegung zu schenken. Dazu muss man wissen, dass unser Körper rein evolutionär für eine aktive Lebensweise ausgelegt ist.

Fakt ist, eine durch Aktivität geprägte Phase führt dazu, dass wir uns wohler, kreativer und konzentrierter fühlen. Nehmen Sie ihre Rückengesundheit selbst in die Hand und sorgen Sie für mehr Aktivität in Ihrem Alltag – Schritt für Schritt.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, die mit uns an der Themenwoche zum „Tag der Rückengesundheit“ teilgenommen haben und hoffen, dass Sie zahlreiche positive Emotionen und Eindrücke mitnehmen konnten. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auf unserer Website, oder auch bei Facebook und Instagram weiterverfolgen. Denn dort warten weitere spannende Vorträge und Kurse und interessante Gesundheitsfakten auf Sie.

Kannst du mir das Wasser reichen?

Warum Trinken (auch im Winter) wichtig ist

Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Schwindel: Gerade im Winter folgt auf die erste Frage nach der Ursache oft ein einfaches „Trinkst du auch genug?“. Meist gefolgt von genervtem Augenrollen: Wassermangel als Ursache aller Wehwechen? 

In vielen Fällen schon, denn unser Körper besteht zu 50-60 Prozent aus Wasser, um Nährstoffe zu transportieren und Stoffwechselprodukte und Salze auszuscheiden. Immerhin 2,5 Liter jeden Tag. Damit hört die Liste der Aufgaben aber noch lange nicht auf. Wasser ist Grundbestandteil unserer Zellen und ein Lösungsmittel, um Nährstoffe in körpereigene Substanzen zu verwandeln – wichtig also für alle möglichen Funktionen unseres Körpers.

Gerade deshalb ist es wichtig, mindestens 1,5-2 Liter pro Tag zu trinken, denn Wasser ist im Prinzip der Joker des Körpers. Was aber passiert, wenn wir das nicht tun?

Symptome von Dehydrierung

Wird dem Körper nicht genug Wasser zugeführt, entzieht er dieses aus dem eigenen Gewebe und Blut. Das kann die Ursache für trockene Haut, Hautunreinheiten und Krampfadern, sowie einen verlangsamten Hautstoffwechsel sein. Gerade im Winter ist unsere Haut genug gefordert mit trockener Heizungsluft drinnen und schneidender Kälte draußen. Wer hier zusätzlich noch zu wenig trinkt, trägt doppelt zu spannender Haut und Rötungen bei.

Auch auf unsere Leistungsfähigkeit hat die Dehydrierung deutliche Auswirkungen. Schon bei einem Flüssigkeitsverlust von 2% des Körpergewichts vermindert sich die Ausdauerleistung, die Krampfneigung steigt. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unwohlsein, erhöhter Puls, Schwindel, Koordinationsprobleme bis hin zur Bewusstlosigkeit können weitere Symptome eines Wassermangels sein. Auch wichtig zu wissen: Dehydrierung erhöht die Erkältungsrisiken, die besonders im Winter ohnehin schon hoch sind. 

Durst verspüren wir in der Regel allerdings erst, wenn unser Körper diese 2% Flüssigkeitsverlust schon überschritten hat. Deswegen ist es umso wichtiger, nicht nur zu trinken, wenn wir das Bedürfnis dazu haben, sondern schon vor den Symptomen.

Die richtige Motivation

Wer Probleme hat, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen, kann sich mit bestimmten Gewohnheiten und Tipps austricksen. Dabei kann zum Beispiel helfen:

  • Ein gefülltes Glas Wasser/Trinkflasche immer in Reichweite behalten 
  • Zeitliche Trinkziele setzen (z. B. bis zum Mittagessen einen Liter trinken)
  • Feste Trinkzeiten einplanen (beispielsweise zu Mahlzeiten)
  • Wecker zur Erinnerung stellen 
  • Mit (Glas-)Strohhalm trinken
  • Große Trinkgefäße verwenden
  • Wasser aufpeppen mit Zitronen- oder Orangenscheiben

Es muss aber nicht immer nur pures Wasser sein. Auch ungesüßter Tee, schwarzer Kaffee oder Saftschorle (mit Verhältnis 1:3) zählen zur Wasserbilanz dazu.

Auch Suppen bieten sich jetzt im Winter nicht nur an den Körper zu wärmen, sondern auch, um die empfohlene Tagesmenge an Flüssigkeit, wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen zu erreichen.

Von Genussgetränken wie Wasser mit künstlichem Geschmack, Säfte, Energy- und Softdrinks und Alkohol, sollte man absehen. Die sind nämlich keine Durstlöscher. Eine gesunde Alternative dazu bietet das Trinksystem Air Up, dass Wasser nur durch Duft Geschmack verleiht.

Allzweckwaffe Wasser

Genug Trinken darf also auf keinen Fall unterschätzt werden. Wer sich selbst dabei ertappt, zu wenig Wasser zu sich zu nehmen, kann sich mit den Tipps auf jeden Fall selbst entlasten und dem Körper und sich selbst etwas Gutes tun. Den individuellen täglichen Wasserbedarf kann man auch mit folgender Faustregel berechnen:

35 ml * kg

Wer den Joker Wasser richtig einsetzt, ist klar im Vorteil: Wir fühlen uns ausreichend hydriert nicht nur besser, wir sehen auch erfrischter aus und bewegen uns mehr. Und wenn es nur der Gang zur Toilette ist.

Top 10 Gesundheits- und Fitness-Geschenkideen (nachhaltig)

Top 10 Gesundheits- und Fitness-Geschenkideen (nachhaltig)

Für Weihnachten, Geburtstage, als kleine Aufmerksamkeit zwischendurch, für Männer* oder Frauen*: hier findet ihr unsere Top 10 Liste der Geschenkideen im Bereich Gesundheit, Wohlbefinden und Fitness. Bei der Auswahl unserer Produkte achten wir darauf, vor allem nachhaltig Produziertes ohne Schadstoffe vorzustellen. Unsere Produkte sind über sogenannte Affiliate-Links eingebunden.**

  • Blackroll Faszien-Ball schwarz, made in Germany und 100% recyclebar

    Amazon

  • Nachhaltiger Faszienball aus Kork

    Avocadostore

  • 4 Faszienbälle versch. Größen, hand­gemacht Holz

    Avocadostore

1) Faszienbälle

Faszienbälle können bei Rückenbeschwerden, Nackenproblemen oder schmerzenden Füßen helfen. Sie lockern verklebte Faszien, die unsere Muskeln umschließen und durch einseitige Bewegungen oder Stress beschädigt sein können. Die Anwendung von Faszienbällen funktioniert auch alleine: durch die eigenhändige Massage von Triggerpunkten werden die Verklebungen gelöst. Je nach Größe des Balles ist die Massage punktueller oder flächiger.


2) Tageslichtlampen

Licht ist wichtig für die Energie und Konzentration. Besonders im Winter fühlen sich viele Menschen schlapp, denn der Lichtmangel hat zur Folge, dass die beiden Hormone Melatonin und Serotonin, die unsere Müdigkeit bzw. Wachheit steuern, nicht ausgeglichen sind. Während Melatonin dafür sorgt, dass wir schlafen können, hilft uns Serotonin morgens beim Wachwerden – beide werden jeweils zu den entsprechenden Lichtverhältnissen ausgeschüttet. In dunkleren Monaten fehlt uns Serotonin.

Abhilfe können Tageslichtlampen schaffen, es geht vor allem darum, den Tag-Nacht-Rhythmus wieder besser auszuprägen bzw. besser in den Tag zu starten Hier ist jedoch vorher abzuklären, ob Müdigkeit oder depressive Verstimmungen nicht andere Ursachen haben. Auch bei bestimmten Augenkrankheiten sollte vorher mit dem Arzt abgeklärt werden, ob eine Lichttherapie durchgeführt werden kann.

Wir haben zwei Optionen gegenüber gestellt: einen Tageslichtwecker, der über eine App einstellbar ist und morgens sanft mit verschiedenen Lichtfunktionen in den Tag startet sowie eine günstigere Tageslichtlampe, mit der man eine Lichttherapie, beispielsweise am Arbeitstisch oder beim Frühstück oder Meditieren durchführen kann.

  • Beurer TL 30 Tageslichtlampe

    Amazon

  • Tageslichtwecker Philips Connected

    Amazon


  • Movit Kettlebell, 1-22 kg

    Amazon

  • Kurzhanteln, z.B. 1,0 kg

    Sport Thieme

  • Retro Kurzhanteln, z.B. 3,0 kg Sport Thieme

    Amazon

3) Gewichte & Hanteln

Zur Steigerung von Home-Workouts empfiehlt es sich, ein paar Gewichte miteinzubinden. Je nach Level und Intensität des Trainings kann man unterschiedliche Gewichte benutzen. Bei der Auswahl unserer Top 3 haben wir unsere Ergebnisse auch mit den untersuchten Produkten im ÖKOTEST (Januar 2020) abgeglichen, um euch bei der Auswahl nur unbedenkliche Produkte ohne Schadstoffe vorzustellen.


4) Meditationskissen

In turbulenten Zeiten ist es wichtig, abzuschalten. Das klappt am besten mit Meditation und Entspannung. Idealerweise hat man einen festen Platz, an dem man sich bewusst eine Auszeit nehmen kann. Ein Meditationskissen ist dafür ideal – es hilft, eine gute Haltung einzunehmen, bequem zu sitzen und ist im Gegensatz zu Bett oder Couch ein Ort, der nur für die Mediation verwendet wird.

Eine Alternative zum Meditationskissen kann natürlich auch ein normales, etwas festeres, größeres Kissen sein. Wichtig ist hier die gedankliche Trennung: schafft euch einen Ort der Ruhe in der Wohnung, den ihr nur dafür nutzt.

  • Bio Meditationskissen Dinkelspelzen

    20 cm | Avocadostore

  • Bio Meditationskissen Dinkelspelzen

    15 cm | Avocadostore


  • Flexibles Fitness-/Trainingsband Deuser Band Original

    Gummi | Amazon

  • Blackroll Multi Band

    Textil | Amazon

5) Fitnessbänder

Gymnastik- oder Fitnessbänder trainieren sowohl Kraft als auch Gleichgewicht und Koordinationsfähigkeit. Es gibt flexible Bänder aus Latex, geschlossene Bänder oder – für Latexallergiker geeignete – Textilbänder. Viele Fitnessbänder auf dem Markt enthalten leider schädliche Stoffe. Aus diesem Grund haben wir weiter recherchiert und haben unsere Auswahl basierend auf den Ergebnissen der Stiftung Ökotest (Ausgabe Januar 2020) getroffen. Diese haben zwei Marken ausfindig gemacht, die unbedenklich sind.


6) Externer Monitor | Laptop-Auflage

Rückenschmerzen im Home Office kommen oft von der falschen Haltung. Zu einem ergonomischen Arbeitsplatz gehört neben Stuhl und Tisch auch der Bildschirm. Wichtig ist vor allem die Position eures Computers. Idealerweise ist der obere Monitorrand knapp unterhalb der Augen – bei Laptops ist das meist ein wenig schwierig. Die günstige Variante ist ein Bücherstapel, auf den ihr euer Gerät stellt. Idealerweise habt ihr aber einen externen Monitor, der nicht eine größere Display-Fläche hat, sondern auch eine bessere Sitzhaltung ermöglicht. Bei gerader Haltung geht der Blick über den oberen Rand hinaus, achtet also auf einen Monitor mit verstellbarem Fuß. Je nach Monitorgröße solltet ihr 70-90 cm vom Bildschirm entfernt sitzen. Wenn ein Monitor zu teuer ist, dann ist ein höhenverstellbarer Laptop-Ständer eine preisgünstige Alternative mit ähnlicher Wirkung.

  • DELL U2419H | 23.8 Zoll | farbecht

    Amazon

  • BoYata Laptop-Ständer, höhenverstellbar

    Amazon


  • Logitech Tastatur | Windows

    Amazon

  • Magic Keyboard | Apple

    Amazon

  • Logitech MX Vertical Ergonomisch

    Amazon

  • Logitech MX Master

    Amazon

7) Externe Maus und Tastatur

Passend zum Monitor oder Laptop-Ständer sind externe Maus und Tastatur hilfreich, um den Bildschirm erhöht stehen zu haben, während man bequem auf dem Tisch tippt und klickt. Die Geräte entlasten außerdem Handgelenke und Finger. Optimalerweise ist die Tastatur nach hinten oder in der Mitte leicht erhöht.

Schon einmal vom Mausarm gehört? Wer viel mit der Maus arbeitet und sich mit einer vertikalen Maus zurecht findet, sollte zu solch einer Variante greifen. Bei diesen entfällt die Drehung des Unterarms nach innen. Alle, die eine flache Maus bevorzugen, sollten zu einer ergonomischen Maus mit Ablagefläche für die Finger greifen – die vorgestellte MX Master von Logitech ist für Gamer, Designer und alle, die viel klicken, geeignet. Sie hat darüber hinaus individuell belegbare Funktionstasten.


8) Trinken

Hydriert zu bleiben ist wichtig. Motivierend kann es hierbei sein, eine schöne Flasche immer und überall dabei zu haben. Aber nicht nur die äußere Ästhetik zählt, auch die inneren Werte sind wichtig: für alle, die nicht von Soft Drinks oder Saft wegkommen, ist das air up Trinksystem etwas. Durch ein geschicktes Zusammenspiel und “Austricksen” von Geschmacks- und Geruchsnerven scheint das pure Wasser nach etwas zu schmecken – und bleibt dabei einfach nur Wasser mit Duft, ohne Zucker und ohne Zusatzstoffe.

  • air up Starter-Set

    Amazon

  • Nachhaltige 24 bottles Trinkflasche

    1 L | Avocadostore


  • Yoga/Gymnastikmatte 6mm rutschfest & recyclebar

    Avocadostore | AKO Yoga

  • Yogamatte Standard 3 mm Oekotex

    Avocadostore | Lotus Design®

9) Yoga- oder Gymnastikmatten

Für viele Sportarten wie Yoga, Pilates, aber auch Fitness-Workouts bieten sich Matten als Unterlage an, um einen sicheren, rutschfesten Stand zu haben. Wir stellen euch hier eine etwas dickere und eine etwas dünnere Matte vor. Die dünnere eignet sich v.a. für Yoga und für Menschen, die viel verreisen oder ihre Yogamatte mitnehmen wollen, aber auch für Sport mit vielen Balance-Übungen. Die Dicke der Matten sollte sich auch an den jeweiligen Anteilen an Bodenübungen im Training ausrichten: je dicker, desto komfortabler z.B. für die Knie.


10) Ergonomischer Stuhl

Generell kann man sagen: die Mischung macht’s. Wechselt so oft zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen, um Wirbelsäule und Bandscheiben gleichermaßen zu be- und entlasten. Bei der Wahl des richtigen Stuhls solltet ihr darauf achten, dass dieser höhenverstellbar ist. Bei Stühlen mit Rückenlehnen gilt: diese sollte höhenverstellbar sein und einen Lendenbausch in der Lehne. Stühle ohne Lehne tragen zum aktiven Sitzen bei – sie bieten oft eine willkommene Abwechslung zu anderen Bürostühlen.

Die Einstellhöhe des Stuhls ergibt sich aus der Tischhöhe bzw. den Armen: Schultern und Oberarme hängen entspannt herab, diese sollten einen rechten Winkel bilden, wenn die Unterarme waagerecht auf dem Tisch aufliegen. 

 

  • INTEY Bürostuhl Schreibtischstuhl

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  • aeris Swopper Air New Edition

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Das wichtigste zum Schluss
Schlaf

Guter Schlaf ist die Basis für einen gesunden Körper und Geist. Im Schlaf regenerieren wir. Eine gute Matratze, wenig Licht, sowie eine korrekte Raumbelüftung sind dafür essentiell. Wie wäre es für den Anfang mit einem neuen Kissen, wie zum Beispiel dem Luxamel Nackenstützkissen?

Preis aufrufen | Amazon

Affiliates

**Wir wollen euch darauf hinweisen, dass die Produkte über einen sogenannten Affiliate-Link eingebunden sind. Das bedeutet, dass wir bei jedem Produktkauf eine kleine Provision mitverdienen, ohne dass ihr mehr dafür zahlen müsst. Somit können wir mit diesem kleinen passiven Einkommen zumindest unsere Server-Kosten decken und euch diesen Blog anbieten. Dabei arbeiten wir nur mit den Verkaufsplattformen wie Amazon oder Avocadostore zusammen, nicht aber mit den jeweiligen Unternehmen, die hinter den Produkten stehen. Unsere Auswahl der Produkte erfolgt somit unabhängig, wir achten dabei vor allem auf Nachhaltigkeit und natürlich darauf, dass die Fitness- und Gesundheitsprodukte unseren qualitativen Ansprüchen genügen. 

Aktive Pause

Eine Aktive Pause bewirkt Wunder – vor allem im Home Office

Bei ca. 80% der Personen mit Rückenschmerzen liegen keine strukturellen Probleme vor (z.B. Bandscheibenvorfall, Spinalkanalverengung o.ä.). Häufig zeigen sich einseitige Belastungen, mangelnd ausgeprägte Muskulatur und/ oder Verspannungen als Ursache für Rückenschmerzen. Langes Sitzen erweist sich in dieser Hinsicht als nicht förderlich. Eine kurze Bewegungspause von 5-10 min hat beispielsweise positive Auswirkungen auf:

Bandscheiben: Unsere Wirbelsäule setzt sich aus 23 Bandscheiben und 24 Wirbeln zusammen. Zwischen den Wirbeln befinden sich die Bandscheiben, ca. 5mm dick und bestehen aus einem Faserring (außen) und aus einem Gallertkern (innen). Sie dienen als Stoßdämpfer und ernähren sich aus Zug- und Druckbewegungen. Eine Bandscheibe kann man gut mit einem „Schwamm“ vergleichen. Ist der Schwamm nass, dann ist er flexibel. Ist er trocken, dann wird er brüchig und unflexibel. Wenn die Bandscheibe durch fehlende Bewegung wenige Flüssigkeit aufweist, kann sie schnell reißen. Bewegung lässt die Bandscheiben flexibel werden!

Muskulatur: Die Muskulatur umgibt neben weiteren Strukturen unsere Wirbelsäule. Durch eine verstärkte Anspannung, z. B. durch Fehlhaltungen und Überbelastungen, kommt es vereinfacht gesagt zum Sauerstoffmangel sowie zur Durchblutungsstörung in der Muskulatur. Der verhärtete Muskel bleibt dauerhaft angespannt. Dies führt wiederum zu Schmerzen, weniger Bewegung und schlussendlich auch zur Abschwächung der Muskulatur sowie zu einer Schonhaltung. Bewegung fördert eine bessere Versorgung der Muskulatur!

Faszien: Faszien sind Bindegewebsstrukturen, die unseren gesamten Körper umhüllen. Sie formen und versorgen unseren Körper. Außerdem übertragen sie die Kraft und stellen ein wichtiges Sinnesorgan dar. Fehlende Bewegung, Verletzungen oder Operationen lassen die Faszien verkleben. Dies kann zu einer reduzierten Beweglichkeit und/ oder Schmerzen führen. Bewegung lässt die Faszien wieder elastischer werden.

Augen: Die Augen leisten höchst Arbeit! Sowohl monotone Bewegungen als auch verminderter Liedschlag, lassen die Augen austrocken. Dies zeigt sich in brennenden, juckenden Augen und/ oder im unscharfen Bild. So kommt es häufig zu einer veränderten Sitzposition (Reduktion des Abstandes zw. Bildschirm und Augen), welche eine ungünstige Haltung begünstigt.  Augenbewegungen unterstützen das befeuchten des Auges.

Eine kurze Bewegungspause bewirkt Wunder!

Hier können Sie die Bewegungsübungen herunterladen. Drucken Sie es sich aus und hängen es sichtbar auf, so werden Sie jeden Tag erinnert – Ihrem Körper etwas Gutes zu tun.

Haben Sie noch Fragen oder interessieren sich für weitere Informationen über dieses und andere Themen sowie Maßnahmen für sie persönlich oder im Unternehmen? Dann kontaktieren Sie uns.

Jeder Moment ist ein Trainingsmoment.

Rückenschmerzen: mehr als körperliche Ursachen

Fast jeder kennt das Problem Rückenschmerzen. Doch was sind die Ursachen, woher kommen sie und was kann man dagegen tun? Wir klären über die Risiken und Maßnahmen zur Bekämpfung der Beschwerden auf!

Rückenschmerzen haben sich über die letzten Jahrzehnte in Deutschland zu einer Art Volkskrankheit entwickelt. Über 85 % der Deutschen geben an, schon mal darunter gelitten zu haben. Laut aktuellen Untersuchungen berichten sogar 20,7 % der über 18-Jährigen von Rückenschmerzen, die über eine Zeit von mindestens 3 Monaten fast täglich auftraten. Dies hat auch Auswirkungen auf die Arbeitswelt, denn Rückenschmerzen sind auf Platz 3 der häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeitstage. Häufig liegen die Probleme im Bereich der Bandscheiben, des unteren Rückens oder des oberen Rückens und Schulter-/Nackenbereichs.

Die Ursachen für akute oder chronische Rückenschmerzen können verschieden sein. Man geht davon aus, dass ca. 80 % der Beschwerden nicht spezifisch sind. Das bedeutet, dass kein krankhafter Prozess oder anatomische Quelle hierfür verantwortlich sind. Vielmehr stecken verschiedene Risikofaktoren hinter der Entstehung dieser nicht-spezifischen Rückenschmerzen. Diese können physiologisch-organischen oder kognitiv-emotionalen Ursprung haben und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Die körperlichen Risikofaktoren beruhen meist auf muskulären Dysbalancen, mangelnder körperlicher Fitness und Beweglichkeit, einseitigen Belastungen und langen Sitzperioden. Psychische Risikofaktoren können durch Stress, mangelnde Entspannungsfähigkeit oder sozialen Problemen entstehen. Neben Arbeitsunfähigkeitstagen können Rückenschmerzen auch zu geringer Lebensqualität, psychischen Problemen, Überlastungssymptomen des Bewegungsapparates und hohen Kosten für Sozial- und Gesundheitssystemen führen.

Behandeln sollte man Rückenschmerzen nicht erst, wenn sie aufgetreten sind, sondern sollte bereits präventive Maßnahmen ergreifen, um das Risiko zu reduzieren. Beispielsweise kann das Erlernen von Entspannungstechniken die Entspannungsfähigkeit verbessern oder der optimale Umgang mit Stress in Stressmanagementworkshops erlernt werden. Auch Ausdauersportarten oder Yoga können beim Stressabbau helfen. Die Stärkung der physischen Gesundheitsressourcen sollte allerdings beim Thema Rückenschmerzen auch unbedingt beachtet werden. Effektive Trainingsangebote und Übungen können Muskeldysbalancen ausgleichen und so wichtige Grundvoraussetzungen für die Gesundheit schaffen. Durch Analysen der Arbeitsplätze können negative Verhaltensweisen aufgedeckt und behoben werden. Werden diese Maßnahmen sinnvoll eingesetzt, kann ein guter Ausgangspunkt geschaffen werden, um Rückenschmerzen vorzubeugen oder entgegenzuwirken.

Die meisten Menschen kommen im Laufe ihres Lebens mit dem Thema Rückenschmerzen in Kontakt und die Ursachen hierfür sind vielfältig. Allerdings lassen sich Rückenschmerzen sehr gut durch konservative Interventionen wie Bewegung, Muskelaufbau oder Verhaltensänderungen behandeln und verhindern. Das Trainingsmoment bietet eine Reihe von Möglichkeiten an, sich dem Thema Rückenprobleme zu stellen. Diese reichen von individuellen Impulsvorträgen mit theoretischer und praktischer Wissensvermittlung über Gesundheitstage in Unternehmen mit der Analyse verschiedener Risikofaktoren hin zu Firmenfitnessangeboten, um die Gesundheitsressourcen zu stärken.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Robert, Koch Institut (2012). “Gesundheitsberichterstattung des Bundes: Themenheft 53, Rückenschmerzen”.

Achtsamkeit

Achtsamkeit – Übung für den Morgen

Wie bereits in dem Beitrag „Achtsamkeitsübung mit dem Atem“ erläutert, gibt es verschiedene Atemübungen, mit denen man Achtsamkeit erlernen kann. So kann bewusstes Atmen am Morgen vor dem Aufstehen bereits einen Einstieg in den Tag verkörpern. Nutzen Sie, dass auch der Verstand erst erwachen muss und beobachten Sie sich selbst. Nehmen Sie wahr, wie es sich anfühlt in Ihrem Bett zu liegen. Wie es sich anfühlt, sich zu strecken und seine Muskeln zu aktivieren. Beobachten Sie, wie Ihr Verstand erwacht und beginnt zu arbeiten.

Wichtig ist, dass Sie lediglich beobachten und fühlen. Das Gefühlte soll nicht bewertet werden, denn Bewertungen beruhen auf Analysen, welche wiederum verstandesbasiert durchgeführt werden.

Achtsamkeit – der Alltag wird zur Übung

Unser Alltag ist geprägt von Routine und Arbeiten, die oftmals schon ganz automatisch ablaufen. Das Zähneputzen, ein Glas Wasser trinken, sich in sein Auto setzen, den Computer hochfahren, den Kollegen einen schönen Tag wünschen, im Supermarkt an der Kasse stehen oder Essen kochen.

Je gestresster man sich fühlt, umso öfter hat man das Gefühl im Stand-By-Modus zu leben. Doch genau hier, findet sich großes Potenzial Achtsamkeit zu üben: Sobald Sie registrieren, dass das Leben scheinbar an Ihnen vorüberzieht, können Sie in die Rolle des Beobachters schlüpfen. Registrieren Sie ihre Gedankenmuster und wie ihr Verstand auf die verschiedenen Gegebenheiten reagiert. Fühlen Sie in ihren Körper hinein. Wie fühlt sich Ihre Zahnbürste in der Hand an? Wie ist das Gefühl im Mund, wenn Sie etwas trinken? Bemerken Sie, wie sich ihre Finger anfühlen, wenn sie eine E-Mail tippen. Ihren Möglichkeiten, wann Sie Achtsamkeit durch Beobachtung des Selbst üben möchten, sind keine Grenzen gesetzt.

Achtsamkeit – den Alltag bewusst unterbrechen

Beobachtet man sich selbst beim Denken, so folgt meist die Erkenntnis, dass man selten – wenn überhaupt – den Gedankenstrom unterbricht und sich in einem Zustand des nicht-Denkens befindet. Besonders in Stresssituation oder wenn man sich belastet fühlt, kann eine Unterbrechung des Denkens eine wahre Wohltat sein.

Nehmen Sie sich hierfür einen Moment Zeit: Anstatt, wie in den vorherigen Übungen den inneren Denker zu beobachten, richten Sie nun Ihre volle Aufmerksamkeit auf das Jetzt. Machen Sie sich den gegenwärtigen Augenblick bewusst. Auf diese Weise lösen Sie sich von den Aktivitäten des Verstandes und schaffen einen Zustand, in welchem Sie überaus wachsam und aufmerksam sind. Das Denken existiert hier nicht.

Achtsamkeit – welchen Nutzen kann man daraus ziehen?

Wer Momente der Achtsamkeit in sein Leben integriert, wird sich schnell besser fühlen: Stresssituationen werden weniger schlimm empfunden, emotionale und mentale Gelassenheit finden sich im Alltag wieder und man fühlt sich besser dazu in der Lage eine große Menge an Aufgaben zu meistern.

Fangen Sie mit einer der genannten Übungen an und probieren Sie sich aus. Ist noch nicht das Richtige dabei oder möchten Sie mehr zu den Themen Achtsamkeit und Entspannung erfahren? Kontaktieren Sie uns für weitere Angebote – gerne kommen wir auch zu Ihnen ins Unternehmen als Teil der betrieblichen Gesundheitsförderung. Unsere qualifizierten Trainer unterstützen Sie gern mit verschiedenen Konzepten zur aktiven Entspannung oder helfen Ihnen Achtsamkeit in Ihren Alltag zu integrieren.

Ihr Trainingsmoment-Team

Quellen:

https://dfme-achtsamkeit.de/studie-mbsr-verwuestung-stress/ (letzter Zugriff: 20.12.2019)

https://dfme-achtsamkeit.de/achtsamkeit-uebungen-alltag/ (letzter Zugriff: 20.12.2019)

Eckhart Tolle: Jetzt!. Die Kraft der Gegenwart; J.Kamphausen Mediengruppe GmbH, Bielefeld, 2000